Archiv für November 2014

Do, 27.11.: Kurdistan-Veranstaltung

Delegationsbericht aus Kurdistan
- Zwischen demokratischer Selbstverwaltung und IS-Terror -
Wann: Do, 27.11 – 18.30 Uhr
Wo: Kollegienhaus (Universitätsstraße 15, Erlangen), Raum 0.015

>>Feature: Ausstellung „Basisdemokratie in mitten des Krieges“ < <

Von Mitte September bis Anfang Oktober war eine Delegation der YXK in den kurdischen Teilen im Irak und der Türkei unterwegs. Eigentliches Ziel der Reise war es, sich ein eigenes Bild von der Revolution im westkurdischen Rojava zu machen. Seit 2011 hat die kurdische Bewegung dort eine demokratische Autonomie aufgebaut und diese bisher erfolgreich gegen die Angriffe der IS-Mörder verteidigt. Leider wurde der Delegation die Einreise auf syrisches Staatsgebiet von der nordirakischen Autonomieregierung und genauso von der Türkei aus politischen Gründen verweigert. Stattdessen besuchte die Delegation Flüchtlingslager im Irak und der Türkei, in denen derzeit überwiegend jesidische Flüchtlinge aus dem Sengal untergebracht sind. Es wurde mit AktivistInnen, ParlamentarierInnen und politischen VertreterInnen der kurdischen Bewegung gesprochen. Da sich die Situation in Kobane in den vergangenen Wochen zuspitzte, reiste die Delegation an die Grenze zu Kobane um die Proteste der Bevölkerung zu unterstützen. Was ist Rojava und was bedeutet demokratische Autonomie? (mehr…)

Aktion gegen „LebensschützerInnen“


Bilder von der Kundgebung sogenannter „LebensschützerInnen“ in Erlangen

Neulich haben mehrere christlich-fundamentalistische LebensschützerInnen in Erlangen auf dem Hugenottenplatz gegen die körperliche Selbstbestimmung im Rahmen von Schwangerschaftsabbrüchen demonstriert. Um die Aktionen der LebensschützerInnen nicht unkommentiert stehen zu lassen, haben Aktive des SDS Erlangen und andere linke AktivistInnen neben der Kundgebung ein Flugblatt an PassantInnen verteilt, welches den Slogan „Für das Leben“ im Sinne der Selbstbestimmung von Frauen definiert. Ursprünglich wollten die LebensschützerInnen noch einen Gottesdienst in der nahe-liegenden Neustädter Kirche abhalten, was ihnen von der örtlichen Gemeinde allerdings untersagt wurde. So mussten die selbsternannten VerteidigerInnen von ungeborenem Leben ihren Gottesdienst auf dem Hugenottenplatz abhalten. Wenn es einen Gott gibt, schien dieser es aber nicht gut mit seinen „LebensschützerInnen“ zu meinen und so fing pünktlich zum Freiluftgottesdienst der Regen an.

Im folgenden dokumentieren wir unser Flugblatt:


Für das Leben!

5 Tote in einer Stunde. Über 128 Tote pro Tag. Ein Todesfall alle 11,2 Minuten. 47 000 Tote pro Jahr. 47 000 Frauen sterben jedes Jahr weltweit an unsicheren Abtreibungen.

Wir müssen daran arbeiten, Schwangerschaftsabbrüche und den Zugang zu ihnen für jede Frau auf dieser Erde sicher zu machen. (mehr…)