Archiv für Juni 2014

18.06.: Drogenpolitik zwischen Prävention, Rausch und Kriminalisierung

Mittwoch, 18.Juni 2014, 15.00 Uhr – Kollegienhaus (Universitätsstraße 15) im Senatsaal (Raum 1.011)

Ein Gespräch mit Frank Tempel und der Erlanger Sucht- und Drogenberatung (angefragt)

„Alle Kulturen der Welt suchen nach Möglichkeiten, sich in Rausch zu versetzen. Ein “Recht auf Rausch” postuliert keine “Pflicht zum Rausch”. Alle Drogen haben Nebenwirkungen, Alkohol auch tödliche. Nur durch eine sachliche und vorurteilsfreie Diskussion besteht eine Chance, Missbrauch darzustellen und wirkungsvoll zu bekämpfen.“ (Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin)

Mehrere 50.000 Tote hat der Drogenkrieg in Lateinamerika (insbesondere in Mexiko) gebracht. Mittlerweile formiert sich auf dem lateinamerikanischen Kontinent eine breite Bewegung von AktivistInnen, Wissenschaftlern, Polizei und Justiz bis hin zu Staatschefs, die eine Legalisierung von illegalen Rauschmitteln – Drogen – fordert um die fatalen Folgen von Schwarzmarkt und organisierter Kriminalität Einhalt zu gebieten. Doch während in Lateinamerika eine ernsthafte Debatte über Entkriminalisierung geführt wird, wollen wir den Blick auf Deutschland richten: Wie lässt sich die bundesdeutsche Drogenpolitik charakterisieren? Welche Auswirkung hat die Illegalisierung verschiedener Rauschmittel? Wie sieht die Situation vor Ort z.B. in Erlangen aus? (mehr…)