Am 26.06.2012 – Bildung-Grün-Links wählen!


Das Bündnis Bildung|Grün|Links FAU ist ein Zusammenschluss von politischen Hochschulgruppen, die gemeinsam bei den Hochschulwahlen antreten.

Wahlprogramm für die Hochschulwahlen 2012

Demokratische Uni:
Wir fordern die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft (AStA) als Körperschaft des öffentlichen Rechts, mit Satzungs- und Finanzautonomie sowie einem (allgemein-)politischen Mandat. Als offizielles Organ der Studierendenschaft bringt uns die Verfasste Studierendenschaft mehr Möglichkeiten, um studentische Interessen einzufordern und umzusetzen. Bayern ist derzeit das einzige Bundesland ohne AStA. Für eine regelmäßige Versammlung aller Studierenden!

Wohnungsnot:
Wir fordern mehr bezahlbaren Wohnraum, welcher ein soziales und gemeinschaftliches Zusammenleben ermöglicht. Das bedeutet nicht ausschließlich die Schaffung von Appartements, sondern auch von WG-geeignetem Wohnraum.

Feministisches Referat:
Das feministische Referat soll an der Uni etabliert werden, um feministische Arbeit inner- und außerhalb der Universität zu vernetzen und auf Strukturen, Machtverhältnisse, Ungleichheiten und Probleme mit Sexismus aufmerksam zu machen.

Grün – mehr als nur eine Farbe: Für eine ökologische Uni!
Wir wollen eine Uni, die nicht nur für eine nachhaltige Gesellschaft forscht, sondern auch selbst mit gutem Beispiel voran geht. Und da Ökologie für uns etwas anderes ist, als die Grünen zu wählen oder Bionade zu trinken, haben wir vom BGL eine Reihe Forderungen, um unsere Uni zu einem Ort weiter zu entwickeln, der für einen Einklang von Mensch und seiner Umwelt steht.

Forderungen:
– In den Mensen soll kein Essen aus gentechnisch veränderten Lebensmitteln verkauft werden. Wenn dies nicht durchgesetzt werden kann, müssen Gerichte mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln
zumindest gekennzeichnet werden.
– In allen Mensen und Cafeterien müssen regulär vegetarische und vegane Gerichte im Angebot sein.
– In allen Einrichtungen der FAU müssen Tierversuche verboten werden. Derzeit finden noch an diversen Instituten der Naturwissenschaftlichen- und Medizinischen Fakultät Tierversuche statt – oft mit Todesfolge für die Versuchstiere.
– Studentische Projekte wie Uni-Solar und dem Öko-Referat der Studierendenvertretung sollen dauerhaft eine breite Unterstützung erfahren.
– Wir setzen uns gegen eine Zusammenarbeit der Universität mit dem Erlanger Atomkonzern AREVA ein.

Zivilklausel:
Forschung für Militär und Rüstungsunternehmen hat an einer zivilen Hochschule nichts zu suchen. Wir fordern die Offenlegung aller Drittmittelverträge und die Einführung einer Zivilklausel in die Grundordnung. In dieser soll sich die Universität verpflichten, ausschließlich für zivile Zwecke zu forschen.

Semesterticket:
Wir wollen weiterhin für ein solidarisches und soziales Semesterticket streiten! Allerdings nicht um jeden Preis. Für uns muss ein Semesterticket immer auch einen fairen Preis haben und darf keine weitere Belastung für die Studierenden darstellen.
Hiwilöhne:

Die studentischen Hilfskräfte werden miserabel bezahlt! Wir fordern zunächst die Anhebung der Hiwilöhne auf den vom DGB vorgeschlagenen Mindestlohn von 8,50€ und in einem zweiten Schritt die Einführung von Tarifverträgen.

Gegen studentische Verbindungen:
Wir stellen uns gegen die elitäre, sexistische, reaktionäre und nationalistische Ideologie studentischer Verbindungen. Diese Gedankenkonstrukte sind mit unserer Vorstellung einer Gesellschaft nicht vereinbar.