Archiv für November 2011

28.11 – Crossing Borders. Vortrag zu den Fluchtbewegungen in Afrika und der Rolle Europas.

Flyer last Try

Juni. 2011: Ein Boot mit über 700 Flüchtlingen aus Afrika kenterte vor den tunesischen Kerkenna-Inseln auf dem Weg nach Europa. Bis 270 Menschen können nicht mehr gerettet werden und gelten als vermisst [..](sueddeutsche, 3.Juni.2011). Währrend der Krieg in Lybien und die Folgen der arabischen Revolten im Fokus der Medien stehen, begeben sich immer noch tausende Menschen auf den lebensgefährlichen Weg nach Europa. Wie sieht die Situation der Flüchtlinge aus und gab es Änderrungen durch den „Arabischen Frühling“? Über die Flüchtlingsbewegung in Anfrika und die Rolle der europäischen Union referiert Uche Akpulu.

Uche Akpulu:
Nach seinem Studium in Benin und Lagos war Uche Akpulu 8 Jahre in Nigeria als Umweltberater tätig. Er ist 2003 als Flüchtling nach München gekommen (mehr…)

Bildungsstreik 17.11 – Redebeitrag und Berichte

Berichte zum Bildungsstreik
LuKs(Linke und Kritische StudentInnen)
Erlanger Nachrichten (Bilder)

Desweiteren wollen wir euch unseren Redebeitrag auf der Bildungsstreikdemo am 17.11.2011 in Erlangen nicht vorenthalten:

Mein Thema behandelt etwas, was außerhalb linker Gruppen eher selten Beachtung findet. Der Einfluss von Wirtschaftsunternehmen in den Universitäten. In verschiedenen linken Texten wurde allerdings verschiedenes hierzu erarbeitet. Ich möchte in der gegebenen Kürze auf einen grundlegenden Aspekt eingehen, der vielleicht noch nicht so oft auftauchte oder nicht häufig explizit genannt wurde. Dieser bezieht sich insbesondere auf die Unmöglichkeit der Verbindung von Universität und Wirtschaft, bzw. dass die eigentliche Idee der Universität damit aufgegeben werden muss und sich Wirtschaftsdenken anpasst. (mehr…)

PM: „Fahrpreiserhöhung ist eine Bankrotterklärung für ein soziales Erlangen“

Erlangen, 3.November.2011

Zur angekündigten Fahrpreiserhöhung im nächsten Jahr durch die Erlanger Stadtverkehr GmbH sowie die geplante Abschaffung der Semestermarken erklärt Ates Gürpinar für die Hochschulgruppe SDS Erlangen-Nürnberg:

„Wenn schon die Stadt den Studierenden empfiehlt, sich Wohnungen im Umland von Erlangen zu suchen, ist es eine Sauerei, parallel dazu die Anfahrt per ÖPNV teurer zu machen.“ Insbesondere in den Wintermonaten seien viele Studierende auf die Busanbindungen angewiesen. Erlangen konterkariere somit den eigenen Anspruch als studentenfreundliche Stadt. Außerdem sei eine Zunahme des Automobilverkehrs im Stadtgebiet und im Umland keine wünschenswerte Entwicklung, so Gürpinar.

Besonders die ins Gespräch gebrachte Abschaffung der Semestermarken empört den SDS-Vertreter. „Die FAU Erlangen-Nürnberg ist eine traurige Berühmtheit für eines der teuersten und gleichzeitig schlechtesten Semestertickets. Wenn jetzt sogar noch die bescheidenen Semestermarken abgeschafft werden sollen, ist eine Intervention der Universität unumgänglich.“ Der SDS werde sich zudem für Gegenwind aus der Studierendenschaft stark machen, kündigt Gürpinar an. (mehr…)